Apollinariskirche Remagen

Apollinariskirche Remagen

Seit dem Mittelalter wurde auf dem Apollinarisberg in einer kleinen romanischen Kirche die Kopfreliquie des heiligen Apollinaris verehrt. Im Jahr 1836 erwarb Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim die Apollinariskirche käuflich und ließ deren Neubau durch Ernst Friedrich Zwirner, dem Kölner Dombaumeister, veranlassen. Der gesamte Innenraum der Kirche wurde in den Jahren 1843 - 1853 mit Fresken von "Spätnazarenern" der Düsseldorfer Malerschule ausgemalt. Es entstand ein Gesamtkunstwerk, das fast 150 Jahre der Seelsorge des Franziskanerordens als Wallfahrtsort anvertraut war. Für den Unterhalt der Kirche kam bis Januar 2007 die kölnische Franziskanerordensprovinz auf, zu der das Kloster in Remagen gehört.  Seit Februar 2007 übernimmt nun die "Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe", eine private Vereinigung von Gläubigen aus Maastrich, die auch das Kloster bewohnt, die Betreuung des Wallfahrtsortes.

Die Kirche ist nach wie vor im Familienbesitz der Freiherrn von Fürstenberg-Stammheim, deren Begräbnisstätten sich in und neben der Apollinariskirche befinden.

Unternehmen: Apollinariskirche, Franziskanerkloster
Email: apollinaris@kommel.nl
URLhttp://www.apollinariskirche-remagen.de/

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